Wundversorgung bei dünner Haut im Alter
Hautrisse sind die häufigste Wundart bei älteren Menschen. Schwere gesundheitliche Probleme können in jedem Alter auftreten, aber Menschen über 65 sind anfälliger für dünner werdende/brüchige, gequetschte Haut, die bei Stößen oder kleineren Traumata zu schmerzhaften und gefährlichen Rissen führen kann.
In den USA beispielsweise besagen Berichte aus dem Jahr 2011, dass es bei Erwachsenen in Heimen jährlich zu 1,5 Millionen Hautrissen kommt. Wahrscheinlich ist die Zahl der Hautrisse zu Hause noch viel höher, da sich immer mehr Senioren für ein Leben zu Hause entscheiden. Schätzungsweise wird bis 2030 jeder fünfte US-Amerikaner über 65 Jahre alt sein. Die Erfahrungen der Babyboomer mit der Altenpflege werden Lebensqualität und das Verbleiben zu Hause zu einer wichtigen Entscheidung für diese und kommende Generationen machen.
Ursachen von Hautrissen
Mit zunehmendem Alter führen physiologische Veränderungen der Haut zu Ausdünnung und Brüchigkeit. Die Haut verliert schützende Fettschichten und die Kollagenproduktion verlangsamt sich. UV-Licht schädigt sie zusätzlich. „Senile Purpura“, auch als Blutflecken oder Hautblutungen bekannt – diese violetten Flecken, die am häufigsten an Armen und Handrücken auftreten – sind Blutansammlungen unter dünner Haut und die häufigste Ursache für Hautrisse. Mangelernährung und Medikamente – Blutverdünner und Kortikosteroide – verringern die Festigkeit und Elastizität der Haut. Chemotherapie und dermatologische Erkrankungen beeinträchtigen die Hautintegrität ebenfalls.

Die äußeren Kräfte, die am häufigsten zu traumabedingten Hautrissen beitragen, sind Rollstuhl- und Krankenhausbetttransfers, alltägliche Routinetätigkeiten wie Baden und Anziehen, intravenöse Katheter, Reibung durch medizinische Geräte, Stöße durch Stürze oder Stöße gegen Möbel und die offensichtliche Gefahr durch lange Finger- und Fußnägel.
Je nach Gesundheitszustand kann die Heilung von Hautrissen lange dauern und eine engmaschige Überwachung durch einen Angehörigen oder medizinisches Fachpersonal erfordern. Dies kann zu Einschränkungen alltäglicher Aktivitäten führen, die wir als selbstverständlich erachten. Dies stellt eine Herausforderung für diejenigen dar, die zu Hause sicher bleiben und gleichzeitig Hautverletzungen vermeiden möchten.
Aufrechterhaltung der Hautintegrität
Welche vorbeugenden Maßnahmen können ergriffen werden? Pflegekräfte sind für die Behandlung und Vorbeugung von Hautrissen von entscheidender Bedeutung. Es ist wichtig, eine sichere Umgebung zu schaffen, für die richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr zu sorgen, die Haut geschmeidig zu halten und die Nägel von Patient und Pflegekraft kurz zu halten. Achten Sie darauf, dass niemand Schmuck trägt.
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Fazit: Hautrisse erfordern besondere Aufmerksamkeit. Präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Hautintegrität und zur Schaffung einer heilenden Umgebung helfen Senioren, sicher zu altern. Wir nehmen die Wundversorgung bei dünner Haut im Alter ernst – das sollten Sie auch tun.
ÜBER DEN AUTOR
Deborah Vezan aus den USA ist Inhaberin und Gründerin der kompressionsfreien Ärmel- und Handschuhprodukte von Limbkeepers. Limbkeepers bieten den nötigen Schutz, um dünner werdende, empfindliche und geschädigte Haut vor Hautrissen und anderen Verletzungen zu schützen. Der Schutz der Gliedmaßen gibt Ihnen die Sicherheit, Ihren Alltag sicher fortzusetzen und Ihre Lebensqualität und Ihr Altern zu erhalten. Besuchen Sie limbkeepers.co.uk

